Kinesiologisches Tapen in der Logopädie

Aufbaukurs

 

 

Referentin:                                        Christine Bieh

 

Datum:                                               11.02.2023    10.00 – 16.00 Uhr

 

Seminargebühr:                               € 199,-

Fortbildungspunkte:                        6

 

 

Kinesiologisches Tapen in der Logopädie

 

Als Begründer des kinesiologischen Tapings gilt der Chiropraktiker Dr. Kenzo Kase aus Japan. Er entwickelt in den 1970er Jahren spezielle Klebebänder zur Behandlung von Gelenkbeschwerden.

In der folgenden Zeit verbreitete sich das Tape im asiatischen Raum zunehmend. Seit den Olympischen Spielen 1988 in Seoul erlangte das Tape dann weltweite Aufmerksamkeit, während es in Deutschland erst seit 1998 eingesetzt wird, hauptsächlich in Sportmedizin und Physiotherapie (vgl. Kintasio, 2017).

 

In den letzten Jahren hat es jedoch zunehmend auch den Weg in die logopädische Therapie gefunden.

 

In der Fortbildung erlernen Sie verschiedene Anlagetechniken unter anderem die Muskeltechnik, Lymphtechnik, Ligamenttechnik, Haltungstechnik und Faszientechnik.

 

Sie lernen wie sie diese gezielt auf einzelne Störungsbilder einsetzten können. Denn besonderes im Bereich der Sprech-, Stimm- und Schlucktherapie können diese sehr gut eingesetzt werden.

 

Sie lernen, wie die Tapes angelegt werden, um am Ende der Fortbildung beschwerdespezifisch zu reagieren und gezielt ein logopädisches Tape anzulegen.

Zusätzlich wird Materialkunde stattfinden. In der sie den Qualitätsunterschiede der Tapes kennenlernen und wie man ein Tape richtig pflegt.

Auch die Gitterpflaster erfreuen sich immer Größeren Interesses. Es ist eine sanfte Methode gegen Schmerz und ist eine weitere zusätzliche Hilfe in der Therapie.

 

Seminarinhalte:

  • Materialkunde
  • Sie werden verschiedene Anlagetechniken erlernen (Muskeltechnik, Lymphtechnik, Ligamenttechnik, Haltungstechnik und Faszientechnik)
  • Es werden Anlagetechnik für verschiedene Störungsbilder in der Logopädie erlernt. Zum Ende werden sie die Gitterpflaster und ihre Wirkung kennenlernen
  • Sie werden nach dem Seminar erkennen können welches Tape eine gute Qualität hat und somit am besten für ihre Arbeit geeignet ist
  • Sie werden ihre Tapes gezielt auf verschiedene Störungsbilder einsetzen können.

 

Zum Seminar bitte mitbringen:

Für den Kurs ist bequeme Kleidung für den Oberkörper notwendig.

Außerdem sollten Sie eine eigene Kamera / Fotoapparat sowie einen (Hand-)Spiegel mitbringen

 

 

 

Infos zur Referentin:

Christine Bieh, Jahrgang 1986, Logopädin.2009 schloss Christine Bieh ihre Ausbildung zur Logopädin ab und arbeitet seitdem in einer Praxis in Dresden. In dieser Zeit spezialisierte sie sich auf die Therapie gehörloser Kinder.
2014 absolvierte sie eine Weiterbildung im Bereich „Tapen in der Logopädie“ und beendete Anfang 2016 erfolgreich ihre Fortbildung zur Tape-Therapeutin und gibt dieses Wissen seit Ende 2016 in Fortbildungen für LogopädInnen weiter.

 

 

SEMIFOBI

 

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